KOMPOTT

Kompott-Party: Der verrückte Frauentag mit „Opa!“-Orchester & Psoy Korolenko ( St.Petersburg & NY)

Russian brass, klezmer punk, ironic polka

06 März 2015, ab 23:00 Uhr, Stadtgarten, Venloerstr. 40, Köln

Diesmal haben wir ein Extra-vagantes Geschenk zum Inter-nationalen Frauentag für alle internationlen, aber besonders für russische Frauen. Warum ausgerechnet russische? Weil sie es wie immer besonders schwer haben, weil die russischen Männer immer irgendwas so hart annektieren, dass keine Sanktionen helfen, und am Ende gibt’s nichts zu Essen

Trommelwirbel! Fanfare! Noch mehr Trommelwirbel! Auf der Kompott Bühne: Die lustigsten, virtuosesten und intelligentesten Männer Russlands - Psoy Korolenko und die Band „Opa!“ !!! OK, wenn wir ehrlich sind, zu sehen gibt es wenig, denn die Männer nicht die schönsten ihrer Sorte sind (in Russland müssen die Männer nicht eh nicht schön sein). Aber es gibt Wunderschönes zu hören, und die Frauen lieben bekanntermaßen mit den Ohren. Psoy Korolenko ist die kostbarste Kost von Kaliningrad bis Kamtschatka. Er ist Literatur-Professor im wirklichen Leben, und nebenbei ein Avantgard-Barde, unfreiwilliger Hipster, intellektueller Narr und der wohl skurrilste russische Superstar um nicht zu sagen ein völlig bescheuerter Freak. Er rappt und singt über Fuchse und Foucault, Pokemons und Psychoanalyse und sogar über Liebe zu den Akkordeon-Klängen seines Casio-Synthesizers. Seine Musik schwankt wie betrunken zwischen modernen Konzeptualismus und eingängigen Folklore, akustischem Techno und absurden Klezmer. Die Russen sind an diesem Abend ausnahmsweise zu beneiden, weil sie ihn etwas besser verstehen können als alle anderen. Aber auch die anderen werden genauso viel verstehen, denn Psoy singt auf sechs unterschiedlichsten Sprachen vor allem aber auf einem Mix. Während der verrückte Professor Gehirne und Lachmuskeln zum Glühen bringt, bringt „Opa!“ alle anderen Muskeln zum Platzen. „Opa!“ heißt auf Russisch soviel wie „Ups!“ und wird verwendet bei überraschendem Besuch oder Schlag ins Gesicht. „Opa!“ sind beides: Mit Beat und Brass machen sie Ska, Klezmer, Balkanbeats, Chanson und Jazz, hart aber herzlich. Zum Glück fällt es nicht auf, dass die Musiker nebenbei in der Philharmonie spielen; locker-flockig, neckisch-dreckig schaffen sie den Spagat zwischen russisch-jüdischem Galopp und latino-jamaikanischem Flow. Unterhaltsame Untermalung mit Unterbrechungen, Unterhaltung für Unterbewusstsein!

Danach die unterirdischen DJs vom Kompott mit unterschiedlicher Musik!

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