KOMPOTT

Kompott-Spionen-Party mit Gypsy Hill (London, UK) live

Gypsy Swing, Balkan Bass, Vodka Musika

31 Januar 2014, ab 23:00 Uhr, Stadtgarten, Venloerstr. 40, Köln

Zieht euch warm an! Russland ist im Arsch. Na ja Geografisch gesehen waren es seine Teile schon immer. Ökonomisch und politisch gesehen, war es auch immer höchstens am Steißbein. Putin würde wahrscheinlich sagen, Russland sei auf dem richtigen Kurs, aber böse Zungen sagen, er seieh analfixiert. Das Gas wird abgedreht, der Kalte Krieg zieht schon durch Europa, der gute alte eiserne Vorhang wird langsam zugezogen. Bald wird niemand mehr was von Russland sehen oder hören, außer vielleicht den westlichen Spionen und Agenten von MI6 , die uns dann mit russischer Musik versorgen werden. Bei MI6 würden die beiden Halunken von Gypsy Hill wohl nicht arbeiten, aber in besten Superagenten-Tradition schmuggeln sie Ostblock-Musik nach Westen, um dann zuhause im Vereinigten Königreich musikalische Kronjuwelen daraus zu schleifen. Bei Kompott werden sie live Elektronik-Beats mit Trompetensounds und James-Bond-Akkorden mischen. Das Ganze natürlich auf höchstem internationalen Niveau, so dass keiner auf dem internationalen Parkett von Stadtgarten sich langweilen wird. Zum Glück werden die Profis nicht in Rubel bezahlt, dann wären sie Millionäre.

KOMPOTT

Kompott Party - Russki Karneval feat. DJ Balkadan (Tel Aviv)

Tropical Russendisko, Gypsy Swing, Vodka Musica

15 Februar 2015, ab 23:00 Uhr, Comedia Wagenhalle, Vondelstrasse 4-8, Köln- Südstadt

Die Deutschen gelten in der ganzen Welt dank ihrer Porno-Industrie als sexuell aktiv und aufgeschlossen, doch irgendwie merkt man im täglichen Leben nichts davon. Anders in Russland: Die Menschen sind ständig heiß, obwohl die Voraussetzungen für körperliche Liebe viel schwieriger sind. Es fängt damit an, dass es keinen geeigneten Ort für den Vollzug gibt. Die meisten jungen Menschen wohnen traditionell bei ihren Eltern, in den Parks ist es zu kalt und in den Hauseingängen zu ungemütlich. Trotzdem scheuen russische Männer weder Mühe noch Kosten, um das Objekt ihrer Begierde soweit zu bekommen und dummerweise verlieben sie sich dabei auch noch. Die Liebe wird zu einer Frage von Leben und Tod, die letztlich auch zum Tod der Männer führt, was die Statistiken belegen. Das liegt daran, dass russische Frauen die Liebestollheit der Männer gut zu nutzen wissen und Geschlechtsverkehr nur nach langem Zögern und etlichen Blumen und Pralinenschachteln zulassen. Und wenn der Mann dann nach der ersten Liebesnacht aufwacht, ist bereits ein Kind im Anflug, eine Schwiegermutter in der Küche und eine jahrelange Wohnzimmer-Renovierung im Gange. Wer hat da noch Lust, zu leben?

Hierzulande ist der Sex viel komfortabler, denn hier muss weder vor noch nach dem Sex geheiratet werden. Auch logistisch scheint alles klar: Jeder hat eine eigene Wohnung, ein Zimmer oder zumindest einen sauberen Hausflur. Trotzdem sind die deutschen Männer sehr vorsichtig und eröffnen die sexuelle Offensive erst nach langem Überlegen, etlichen Schnäpsen und stundenlangen Gesprächen über das miese Wetter oder das Versagen des Kapitalismus.

Nicht so an Karneval. Nach nur wenigen Minuten fällt einem der langersehnte Partner in die Arme - oder vor die Füße. Frauen (und auch Männer) werden beim Karnevalszug mit Pralinen und Blumen überschüttet. Und endlich werden auch die Parks und Hausflure von Pärchen frequentiert.

Darauf trinken wir, und zwar auf der traditionellen Russki-Karneval-Party. Mit wilden Kasatschok-Beats, Tropical-Balkan und vielen Schnaps-Sounds.

© 2003-2013 kompott, site by picturefriend.com